Großes Geschrei im Leipziger Zoo: Tortenschlacht bei "Elefant, Tiger & Co."

Leipzig - Das 20. Jubiläum des Pongolands im Leipziger Zoo ist vor allem für die Schimpansen ein Grund zum Feiern, denn ihnen wird eine Tortenschlacht auf dem Silbertablett serviert. "Elefant, Tiger & Co." landet mittendrin.

Die Affen stürzen sich regelrecht auf die leckere Überraschung.
Die Affen stürzen sich regelrecht auf die leckere Überraschung.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Wie fies! Die Pfleger Nicole und Nico bereiten die leckere Überraschung direkt vor der Nase der Gorillas vor. Tortenböden werden mit Naturjoghurt, Obst und Gemüse belegt und dann im Schimpansengehege verteilt.

Nur die Gorillas bekommen nichts ab ...

Als das "Buffet" aus 20 Torten eröffnet wird und die Menschenaffen sich mit großem Geschrei darauf stürzen, kann man als Zuschauer nicht anders, als an die Wühltisch-Mentalität bei so manchem Discounter zu denken.

Aber oh, Überraschung! Große Streitigkeiten bleiben aus, es endet in einem großen, friedlichen Fressfest. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger gesittet.

Und wenn man schon ausnahmsweise mal so ein tolles Festmahl kredenzt bekommt, kann man auch schreien vor Freude. "Das ist normal bei Schimpansen, dass sie sich so aufregen beim Freuen", sagt auch Nico.

Am Ende trösten sie sich sogar gegenseitig, wenn einer der Primaten nicht ganz so viel abbekommen hat. Oder sie machen es so wie der kleine Makini, der beim Gruppen-Opa Robert betteln geht.

Und der lässt ihn gewähren, denn er weiß ganz genau, was passiert, wenn Makini nichts bekommt. Er fängt an zu schreien und das will niemand!

Am Ende hat fast jeder was vom Kuchen abbekommen ...
Am Ende hat fast jeder was vom Kuchen abbekommen ...  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.
... und wenn doch nicht, bettelt man eben den Opa an.
... und wenn doch nicht, bettelt man eben den Opa an.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Happy Henry hat seine fünf Minuten

Rüsselhündchen Henry steht inzwischen auf eigenen Beinen und hat auch ordentlich zugelegt.
Rüsselhündchen Henry steht inzwischen auf eigenen Beinen und hat auch ordentlich zugelegt.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Bei Rüsselhündchen Henry ist es dagegen viel ruhiger. Jetzt lebt er schon seit sechs Wochen im Gondwanaland und Pflegerin Corina kommt zweimal am Tag vorbei, um zu schauen, wie das Erwachsenwerden funktioniert.

Zur Erinnerung: Henry hat im vergangenen Jahr erst seine Mama und dann auch noch seinen Zwilling verloren.

Wog er ganz am Anfang gerade einmal so viel wie eine halbe Tafel Schokolade, hat er inzwischen ordentlich zugelegt und ist fit wie ein Turnschuh.

"Ich glaube das liegt auch ein bisschen am Fitnessprogramm, was er hier hat", so Corina, schließlich sei seine neue Anlage ja viel größer und er müsse viel mehr rennen, graben und hüpfen als früher.

Vor allem, wenn Henry seine fünf Minuten hat, "wo er hier grundlos durch die Gegend pest", braucht er danach wieder sein Kraftfutter - bestehend aus Regenwürmern und anderen "Leckereien". Ganz offensichtlich fühlt sich der kleine Rüsselhund pudelwohl. Und ab und zu gibt's auch mal eine kleine Kuscheleinheit für Corina.

So winzig war er noch vor einem halben Jahr.
So winzig war er noch vor einem halben Jahr.  © Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

Diese und weitere Geschichten aus dem Leipziger Zoo seht Ihr immer freitags um 19.50 Uhr im MDR.

Titelfoto: Screenshot/MDR/Elefant, Tiger & Co.

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