Aus Gambia nach Leipzig: Diakonissen-Krankenhaus behandelt "Friedensdorf"-Kinder

Leipzig - Im Leipziger Diakonissenkrankenhaus werden derzeit zwei Kinder aus Gambia behandelt.

Dr. Ulf Kilian freut sich gemeinsam mit den "Friedensdorf"-Kindern Sankung (l.) und Abobakr über die guten Behandlungsergebnisse.
Dr. Ulf Kilian freut sich gemeinsam mit den "Friedensdorf"-Kindern Sankung (l.) und Abobakr über die guten Behandlungsergebnisse.  © PR/Kay Zimmermann

Organisiert wird der Klinik-Aufenthalt von der Initiative "Friedensdorf International", wie am Montag mitgeteilt wurde. Seit mehr als 20 Jahren bietet das Diakonissenkrankenhaus so kostenlose medizinische Versorgung für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten.

"Momentan befinden sich gleich zwei Jungen aus Gambia in stationärer Behandlung, für die in ihrer Heimat eine medizinische Hilfe nicht möglich war beziehungsweise nicht möglich ist", hieß es in der Mitteilung weiter.

Die beiden Achtjährigen Abobakr und Sankung sind bereits zum wiederholten Mal in Leipzig, da sie sich hier schon mehreren Operationen unterziehen mussten. Während Sankung mit eines "Klumpfußes" behandelt wird, muss Abobakrs Beinfehlstellung korrigiert werden.

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Derzeit leben die Jungs im Oberhausener "Friedensdorf", in einigen Monaten soll dann endlich die abschließende Behandlung in der Messestadt erfolgen.

"Stellvertretend für das gesamte Behandlungsteam wünsche ich den beiden tollen Jungs, dass sie nach der Rückkehr zu ihren Familien ein besseres und aktiveres Leben führen können, als es ihnen bisher möglich war", zeigte sich Chefarzt Dr. Ulf Kilian am Montag stolz und zufrieden.

Von den bisher mehr als 50 in Leipzig behandelten "Friedensdorf"-Patienten stammt der Großteil aus Afrika und Asien. Die meisten Kinder seien dabei aufgrund von Knocheninfektionen und Fehlstellungen der Beine in Behandlung gewesen.

Titelfoto: PR/Kay Zimmermann

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