1600 Teilnehmer bei Demonstrationszug gegen Sicherheitskonferenz

München - Etwa 1600 Gegner der Sicherheitskonferenz (Siko) sind am Samstag durch die Münchner Innenstadt gezogen.

Demonstranten protestieren gegen die Münchner Sicherheitskonferenz. Schwerpunkt des dreitägigen sicherheitspolitischen Forums ist die Ukraine-Krise.
Demonstranten protestieren gegen die Münchner Sicherheitskonferenz. Schwerpunkt des dreitägigen sicherheitspolitischen Forums ist die Ukraine-Krise.  © Felix Hörhager/dpa

Die Spitze des Zuges habe am Nachmittag den Marienplatz erreicht, teilte die Polizei mit.

Bis zum frühen Abend sollten sich die Teilnehmer dort für eine Abschlussveranstaltung versammeln.

Angemeldet hatte den Demonstrationszug vom Karlsplatz zum Marienplatz das "Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz".

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Neben dem Demonstrationszug gab es auch einige kleinere Veranstaltungen. So trafen sich Gegner der Siko für eine Menschenkette auf dem Karlsplatz - sie war ebenfalls angemeldet von dem Aktionsbündnis.

Die genaue Teilnehmerzahl konnte die Polizei hier zunächst nicht nennen. Auf dem Odeonsplatz demonstrierten weniger als 200 Menschen unter dem Titel "Frieden für die Ukraine".

Auf dem Marienplatz versuchen Polizisten während der Demo für Ordnung zu sorgen. Nur wenige Gehminuten entfernt findet sie Sicherheitskonferenz statt.
Auf dem Marienplatz versuchen Polizisten während der Demo für Ordnung zu sorgen. Nur wenige Gehminuten entfernt findet sie Sicherheitskonferenz statt.  © Felix Hörhager/dpa

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit wichtigste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Es nehmen rund 30 Staats- und Regierungschefs teil, außerdem mehr als 80 Minister.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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