Panzer für die Polizei: Bayern rüstet sich für gefährliche Einsätze

Nürnberg - Die bayerische Polizei verfügt seit Montag über zwei neue, gepanzerte Einsatzfahrzeuge zum Vorgehen vor allem gegen bewaffnete Straftäter.

Joachim Herrmann (64, CSU), Innenminister von Bayern, steht vor an einem neuen gepanzerten Offensivfahrzeug der Spezialeinheiten auf dem Gelände der IV. Bereitschaftspolizeiabteilung.
Joachim Herrmann (64, CSU), Innenminister von Bayern, steht vor an einem neuen gepanzerten Offensivfahrzeug der Spezialeinheiten auf dem Gelände der IV. Bereitschaftspolizeiabteilung.  © Daniel Karmann/dpa

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stellte die neuen Fahrzeuge am Montag in Nürnberg vor.

Der Freistaat habe 2,4 Millionen Euro investiert, teilte sein Ministerium mit.

Es handele sich um "Offensivfahrzeuge" für besonders gefährliche Einsätze.

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"Dank der wirksamen Panzerung sind unsere Spezialeinheiten bestmöglich geschützt, vor allem bei Terror- oder Amoklagen", erläuterte Herrmann.

Die Fahrzeuge sollen zum Einsatz kommen, etwa wenn Personen aus Gefahrensituationen gerettet werden müssten. Außerdem gebe es eine spezielle Bewaffnung, um gegen gefährliche Täter vorgehen zu können.

Eines der beiden Fahrzeuge verfügt über einen drehbaren Waffenturm, das andere über eine von innen bedienbare Waffenstation.

Die beiden Panzerfahrzeuge werden künftig bei den Spezialeinheiten in München und Nürnberg stationiert sein. "Damit können wir Einsatzlagen in ganz Bayern abdecken", sagte der Innenminister.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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