Menschen sollen erreicht werden: Bayerischer Landtag erneuert Online-Angebot

München - Um möglichst viele Menschen aller Altersgruppen im Netz zu erreichen, setzt der Bayerische Landtag ab sofort auf ein neues Online-Angebot. 

Während einer Pressekonferenz zu dem Relaunch der Website wird auf einem Laptop die Aufschrift "Der Bayerische Landtag präsentiert" gezeigt.
Während einer Pressekonferenz zu dem Relaunch der Website wird auf einem Laptop die Aufschrift "Der Bayerische Landtag präsentiert" gezeigt.  © Sven Hoppe/dpa

"Wir wollen neue Wege der Vermittlung gehen, um den Bürgerinnen und Bürgern unser Parlament noch transparenter darstellen zu können", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (55, CSU) am Montag in München. Dies sei besonders in Zeiten von Desinformation und Fake News wichtig.

Kernstück des Online-Auftritts soll demnach die neue Webseite des Landtags sein, auf der parteiübergreifende Informationen klarer als zuvor strukturiert und besser mobil abrufbar sein sollen.

So seien über eine direkte Suchfunktion künftig Hunderttausende parlamentarische Dokumente und andere Dateien entsprechend verfügbar.

Das Eingabeportal für Online-Petitionen beim Parlament sei außerdem weiter oben auf der Seite platziert worden, um direkter gefunden zu werden. 

Um vor allem den Dialog mit jüngeren Menschen zu fördern, würden auch die Kanäle des Landtags in sozialen Medien wie Twitter, Instagram, Facebook und YouTube eingebunden, sagte Aigner.

Zum neuen Online-Auftritt des Landtags gehört auch eine Reihe von sieben Erklärvideos, in denen Prominente aus Bayern sieben grundsätzliche Fragen zur Landespolitik stellen. "Wie wird man Abgeordneter?", fragen etwa die Autoren Michael Kobr (47) und Volker Klüpfel (49), Kabarettist Django Asül (48) möchte wissen: "Wie funktioniert eine Petition?" Außerdem soll mit "LandTalk Bayern" demnächst auch eine Podcast-Reihe online abrufbar sein.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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