Notbremse: Immer mehr Krankenhäuser schränken Besuchsmöglichkeit ein

Nürnberg - Wegen steigendender Corona-Infektionszahlen schränken immer mehr Krankenhäuser die Besuchsmöglichkeiten ein. 

Wegen steigendender Corona-Infektionszahlen schränken immer mehr Krankenhäuser die Besuchsmöglichkeiten ein.
Wegen steigendender Corona-Infektionszahlen schränken immer mehr Krankenhäuser die Besuchsmöglichkeiten ein.  © Peter Kneffel/dpa

Inzwischen gebe es in Bayern "weitgehend" und in "fast allen" Krankenhäusern Auflagen oder teils gänzlich Besuchsverbote, sagte der Sprecher der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Eduard Fuchshuber, am Freitag. 

Es gebe jedoch keine Statistiken dazu.

Die Einschränkungen legen die Krankenhäuser individuell fest, wie der Sprecher sagte. Es gebe Kliniken, in denen Väter kurz vor oder nach der Geburt zu den Geburtshilfestationen gelassen werden. In anderen sei dies nicht mehr möglich.

Die Asklepios Stadtklinik im oberbayerischen Bad Tölz hatte vergangene Woche "ein generelles Besuchsverbot" bekanntgegeben. Ausnahmen waren aber bei der Behandlung von Kindern oder bei sterbenden Patienten möglich.

Ähnlich war es im kommunalen Krankenhaus im oberbayerischen Bad Aibling (Landkreis Rosenheim). Dort können Angehörige nun wieder eingeschränkt zu Besuch kommen, wie eine Sprecherin mitteilte. Auf den meisten Stationen sei etwa ein Besuch für eine halbe Stunde pro Tag wieder möglich.

Im Klinikum Fürth in Mittelfranken hingegen gilt von diesem Samstag an ein Besuchsstopp für zunächst zwei Wochen. Nur in Ausnahmefällen könnten Patienten besucht werden, teilte eine Sprecherin mit.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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