Bayerns Sozialgerichte ziehen Corona-Zwischenbilanz

München/Landshut - Bayerns Sozialgerichte versprechen sich von der Coronavirus-Krise einen Digitalisierungsschub. 

Bayerns Sozialgerichte versprechen sich von der Coronavirus-Krise einen Digitalisierungsschub. (Symbolbild)
Bayerns Sozialgerichte versprechen sich von der Coronavirus-Krise einen Digitalisierungsschub. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Das sagte der amtierende Präsident des bayerischen Landessozialgerichtes, Günther Kolbe, vor einem entsprechenden Treffen der Präsidenten aller bayerischen Sozialgerichte in Landshut. 

Sie wollen dabei eine Zwischenbilanz der Corona-Pandemie ziehen und die Ergebnisse an diesem Donnerstag (14 Uhr) bekannt geben. Die Sozialgerichte in Bayern seien "bisher erstaunlich gut durch die Krise gekommen", sagte Kolbe.

Allerdings droht womöglich eine Prozessflut, weil Träger wie Rentenversicherung oder Krankenkassen über längere Zeit wegen der Coronavirus-Pandemie nur einen eingeschränkten Betrieb aufrechterhalten konnten und daher über zahlreiche Anträge der Versicherten noch zu entscheiden ist. 


Seit Beginn der Krise konnten an den Sozialgerichten im Freistaat 2850 Verhandlungstermine nicht wie geplant stattfinden, wie aus der Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagskraftion im Mai hervorgeht.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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