400.000 Besucher: So geht die erste IAA Mobility in München zu Ende

München - Die erste Ausgabe der Automesse IAA Mobility in München geht am Sonntag zu Ende.

Die IAA Mobility geht am Sonntag in München zu Ende.
Die IAA Mobility geht am Sonntag in München zu Ende.

Die Schau war aus Frankfurt in die bayerische Landeshauptstadt umgezogen und sollte dort mit einem neuen Konzept und geändertem Namen frisch aufgesetzt werden.

Unter anderem gab es zahlreiche Aussteller aus dem Fahrradbereich sowie Ausstellungs- und Aktionsflächen in der Innenstadt.

Diese Flächen waren während der Messe mehrfach Ziel von Kritikern. Zudem gab es in München viele Demonstrationen und Aktionen gegen die Messe, darunter Blockaden mehrerer Autobahnen rund um die Stadt. Kritiker werfen der Messe dabei vor, lediglich einen grünen Anstrich zu tragen.

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Dagegen verteidigte etwa Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) die Messe im Freistaat als "die grünste IAA, die es je gegeben hat".

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) hatte bei der Eröffnung der Messe betont, die Autoindustrie sei auf dem Weg zur Klimaneutralität "vor allen Dingen auch ein zentraler Teil der Lösung".

400.000 Besucher - VDA sieht Automesse IAA Mobility als Erfolg

Messebesucher schauen sich am Stand von Wey die neuen Modelle an.
Messebesucher schauen sich am Stand von Wey die neuen Modelle an.  © Sven Hoppe/dpa

Die neue Automesse IAA Mobility ist von den Veranstaltern als großer Erfolg gewertet worden. "Über 400 000 Teilnehmer in nur sechs Tagen sind eine deutliche Abstimmung mit den Füßen", sagte die Präsidentin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, am Sonntag in München.

Besucher und Aussteller zeigten sich mit dem neuen Konzept sehr zufrieden, Autos und Fahrräder in der ganzen Stadt und nicht nur in den Messehallen zu präsentieren. "Besonders positiv bewertet wurde die Mischung der Aussteller und die Möglichkeit, Neuheiten direkt testen zu können", teilten VDA und Messegesellschaft mit.

"Wir haben einen mutigen Schritt gemacht und wurden von den Besucherinnen und Besuchern belohnt", sagte Müller. Zwei Drittel seien jünger als 40 Jahre gewesen. 86 Prozent der befragten Besucher bewerteten das nach der letzten IAA in Frankfurt erarbeitete Konzept als gut oder sehr gut. "An manchen Orten müssten wir wegen Überfüllung den Zugang zeitweise sogar begrenzen."

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Mehrere Autokonzerne wie Toyota, General Motors oder die Opel-Mutter Stellantis waren nicht bei der neuen IAA dabei.

Müller äußerte sich aber optimistisch, "dass wir nach einem Ende der Pandemie in 2023 auch viele internationale Aussteller begrüßen können, die dieses Mal wegen der Reisebeschränkungen noch nicht dabei sein konnten".

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