Coronavirus: Sixt rechnet mit negativen Folgen durch die Krise

Pullach - Der Autovermieter Sixt rechnet aufgrund der neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mit negativen Folgen für den weiteren Geschäftsverlauf. 

Der Autovermieter Sixt rechnet aufgrund der neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mit negativen Folgen. (Symbolbild)
Der Autovermieter Sixt rechnet aufgrund der neuen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mit negativen Folgen. (Symbolbild)  © Sina Schuldt/dpa

Das positive Momentum des dritten Quartals werde sich in den kommenden Monaten nicht fortsetzen, sagte Konzernchef Erich Sixt (76) am Donnerstag bei der Vorlage ausführlicher Zahlen in Pullach bei München. Die Unsicherheiten seien weiter hoch. 

Das Management traut sich daher derzeit auch weiterhin keine Prognose für 2020 zu.

Dennoch zeigte sich Erich Sixt überzeugt, dass Corona den langfristigen Trend zu individueller Mobilität eher befördert. Sixt sei auf das Wiederanziehen der Märkte "bestens vorbereitet".

Wie bereits bekannt, bekam das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen die Virus-Folgen auch im dritten Quartal zu spüren. 

Zwar erwirtschaftete Sixt trotz der schwierigen Bedingungen einen Vorsteuergewinn von 66 Millionen Euro, doch das war weniger als halb so viel wie entsprechend ein Jahr zuvor. 

Der Konzernumsatz sackte um knapp 41 Prozent auf 462,6 Millionen Euro ab. Der Überschuss brach um rund ein Drittel auf 75,4 Millionen Euro ein.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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