Neue Lockerungen in Bayern: 3G statt 2G und keine Kontaktbeschränkungen

München - In Bayern gelten nach Kabinettsbeschluss von Donnerstag an Lockerungen in verschiedenen Bereichen. Dabei geht es um Kontaktbeschränkungen und Zutrittsbeschräkungen.

3G statt wie bisher 2G gilt nun unter anderem für Museen und Fitnessstudios.
3G statt wie bisher 2G gilt nun unter anderem für Museen und Fitnessstudios.  © Bernd Weissbrod/dpa

In Bayern haben auch Ungeimpfte von Donnerstag an wieder Zugang zu weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens - wenn sie einen negativen Test vorweisen. Das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) sagte.

3G statt wie bisher 2G gilt nach einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag dann unter anderem für Hochschulen, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, Musikschulen, Bibliotheken und Archive, Museen und Ausstellungen, Fitnessstudios und Solarien.

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Weite Bereiche des öffentlichen Lebens, etwa Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen, sind von Donnerstag an wieder ohne zusätzlichen Test oder Booster-Impfung zugänglich.

Überall dort, wo bislang noch die 2G-plus-Regel gilt, gilt also künftig nur noch 2G. Konkret betrifft dies den Bereich Sport und Kultur (etwa Theater, Opern, Kinos), öffentliche und private Veranstaltungen, Messen, Tagungen und Kongresse sowie Freizeiteinrichtungen unterschiedlichster Art.

Bayern hebt die maximale Zuschauerzahl für Kultur- und Sportveranstaltungen an: Von Donnerstag an sind, etwa auch bei Bundesliga-Spielen, wieder bis zu 25.000 Zuschauer erlaubt - bisher waren es 15.000.

Die Kapazitätsgrenzen - im Sport maximal 50 Prozent Zuschauer-Auslastung, im Kultur-Bereich maximal 75 Prozent - bleiben aber unverändert.

Mehr Zuschauer, einfacher Zutritt: Bayern lockert Corona-Regeln auch für Ungeimpfte

Geimpfte und Genesene dürfen sich in Bayern künftig wieder in beliebig großen Runden privat treffen, nicht nur zu zehnt wie bisher.

Die bislang geltenden Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene werden komplett und ersatzlos gestrichen. Die Kontaktregeln für Ungeimpfte bleiben dagegen bis auf Weiteres unverändert.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die als Schülerinnen und Schüler regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden, sind in Bayern künftig Geimpften oder Genesenen gleichgestellt. Voraussetzung sei ein negatives Testergebnis. Das gelte auch dann, wenn die Kinder nicht geimpft sind. Bisher galt die Ausnahme für Schülerinnen und Schüler nur im Alter von unter 14 Jahren.

Von der Bund-Länder-Runde am Mittwoch erwartet Bayern zudem "weitere Öffnungsperspektiven" für die Gastronomie, das Beherbergungswesen sowie für Schankwirtschaften, Clubs und Diskotheken.

Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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