"Pandemie ist noch längst nicht vorbei": Bund zahlt mehr als 600 Millionen an Bayerns Krankenhäuser

München - Bayerns Krankenhäuser haben zur Bewältigung der Corona-Pandemie bislang 628 Millionen Euro vom Bund bekommen.

Um die Corona-Patienten in den Kliniken versorgen zu können, wurden Bayerns Krankenhäuser vom Bund bezuschusst.
Um die Corona-Patienten in den Kliniken versorgen zu können, wurden Bayerns Krankenhäuser vom Bund bezuschusst.  © Sven Hoppe/dpa

Darunter sind 213 Millionen Euro Versorgungsaufschläge und 415 Millionen Euro Ausgleichszahlungen, wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57, CSU) am Ostersonntag mitteilte.

Der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Roland Engehausen, betonte: "Bei uns in den Kliniken ist die Pandemie noch längst nicht vorbei."

Eine Verlängerung der Ausgleichszahlungen des Bundes bis 30. Juni 2022 sei daher "dringend geboten".

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Er forderte außerdem "eine Budgetsicherheit für die Zeit nach der Pandemie bis nächstes Jahr".

Auch Holetschek wolle sich für die Verlängerung der Zahlungen einsetzen, sagte der Minister.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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