Rucksack im Münchner Hauptbahnhof sorgt für Aufregung: Sprengstoffhund im Einsatz

München - Alarm im Hauptbahnhof: Ein abgestellter Rucksack beschäftigte die Bundespolizei in München.

Ein Sprengstoffhund der Polizei schnüffelte am Rucksack und gab Entwarnung. (Symbolbild)
Ein Sprengstoffhund der Polizei schnüffelte am Rucksack und gab Entwarnung. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Ein herrenloser Rucksack am Imbiss nahe dem Ausgang zur Arnulfstraße wurde am Dienstagmittag zum Fall für die Polizei.

Ein Besitzer war nicht auffindbar, auch die Befragungen von Reisenden und Kioskmitarbeitern zur Herkunft blieben ohne Erfolg.

Da ein Sprengstoffhund am Rucksack nicht anschlug, nahmen die Beamten das Gepäckstück mit zur Wache.

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Neben persönlichen Gegenständen wurden mehrere Spritzen im Rucksack gefunden. Kurze Zeit später meldete sich ein 51-jähriger wohnsitzloser Deutscher, der seinen Rucksack suchte.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurden rund 1,7 Gramm Betäubungsmittel gefunden, außerdem schlug ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 51-Jährige die Wache wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Betäubungsmittelverstoßes führt nun die Bayerischen Landespolizei.

Titelfoto: Bundespolizei München

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