"Impfen macht frei": Ermittlungen wegen Volksverhetzung nach Facebook-Beitrag

München - Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen einen Mann, der auf Facebook die Corona-Politik der Bundesregierung mit der Judenvernichtung im Nationalsozialismus verglichen haben soll.

Die Justiz ermittelt gegen ein 45-Jährigen, der auf Facebook die Corona-Politik mit der Judenverfolgung auf eine Ebene stellte. (Symbolbild)
Die Justiz ermittelt gegen ein 45-Jährigen, der auf Facebook die Corona-Politik mit der Judenverfolgung auf eine Ebene stellte. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Der 45 Jahre alte Münchner habe im Internet die Nazi-Parole "Arbeit macht frei" mit dem Satz "Impfen macht frei" gleichgesetzt, teilte ein Sprecher der Behörde am Dienstag mit.

Daher ermittle die Generalstaatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Den Angaben zufolge durchsuchten Ermittler die Wohnung des Mannes und stellten Handys und Computer sicher.

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Zunächst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über den Fall berichtet.

Dem Mann könnte im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren drohen.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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