Mann in Münchner Innenstadt erstochen: Polizei sucht nach mehreren Flüchtigen

München - In München ist ein Mann nach einer Auseinandersetzung in der Innenstadt an einer Stichverletzung gestorben.

Eine Polizistin sperrt den Tatort am Münchner Stachus ab.
Eine Polizistin sperrt den Tatort am Münchner Stachus ab.  © Network Pictures

Die Identität des Toten sei noch nicht geklärt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. "Die Mordkommission ermittelt."

Ersten Ermittlungen zufolge kam es am Morgen auf dem Stachus gegen sechs Uhr zu der Auseinandersetzung.

Im Laufe des Streits soll das Opfer dann in der Innenstadt niedergestochen worden sein. Ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer oder einen scharfen Gegenstand gehandelt hat, war zunächst nicht klar.

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Der Stachus ist an Wochenenden auch nachts und am frühen Morgen belebt, weil sich dort Partygänger und Nachtschwärmer versammeln. Dabei wird die Polizei auch immer wieder zu Auseinandersetzungen und Schlägereien gerufen.

Tatort war der Gehsteig vor einer Ladenzeile in der Umgebung des Stachus, in unmittelbarer Nachbarschaft einer Trambahnhaltestelle. Der junge Mann wurde noch lebend ins Krankenhaus gebracht, konnte dort aber nicht gerettet werden.

Die Polizei sperrte den Tatort sofort ab, die Spurensicherung suchte in den Stunden nach dem Verbrechen den Gehsteig akribisch ab. Die Tatwaffe fehlte, insofern war auch unklar, ob der Mann mit einem Messer erstochen wurde.

Die Polizei fahndet nicht nur nach dem Täter, sondern sucht auch nach möglichen weiteren Beteiligten und Zeugen. "Nach derzeitigen Erkenntnissen könnten mehrere Personen, die im Zusammenhang mit dem Delikt stehen, flüchtig sein", sagte der Sprecher.

Die Ermittler gehen aber davon aus, dass es sich nicht um eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen handelte.

Titelfoto: Network Pictures

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