Verletzter bespritzt Retter absichtlich mit Blut, ohne ihnen die ganze Wahrheit über sich zu erzählen

München - Rettungskräfte wurden bei einem Einsatz in München auf widerliche Weise attackiert.

In München ist es zu einer schockierenden Attacke auf Einsatzkräfte gekommen. (Symbolbild)
In München ist es zu einer schockierenden Attacke auf Einsatzkräfte gekommen. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Laut Polizeiangaben vom Donnerstag ging am Mittwoch gegen 20.15 Uhr ein Notruf bei den Beamten ein. Zwei Männer seien am Flauchersteg an der Isar in Streit geraten, dabei habe ein 23-Jähriger seinem 34 Jahre alten Kontrahenten eine Schnittverletzung mit einem scharfen Gegenstand zugefügt.

Sofort machten sich mehrere Polizeistreifen und Rettungskräfte der Feuerwehr auf den Weg. 

Als die Retter eintrafen, wurden sie zunächst von den beiden befreundeten Streithähnen beleidigt, Erste-Hilfe-Maßnahmen lehnten sie den Angaben zufolge vehement ab. 

Als der 34-Jährige behandelt werden sollte, biss er einem Feuerwehrmann in den Finger.

Doch damit nicht genug: der Verletzte nahm sein Blut und spritzte es in Richtung der Polizeibeamten!

Im Krankenhaus kam anschließend Schockierendes ans Licht: der 34-Jährige leidet unter einer ansteckenden Krankheit, die mittels Blut übertragen werden kann! 

Der 23-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Sein Freund wird sich wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Die Polizei machte keine Angaben dazu, um welche ansteckende Krankheit es sich bei dem 34-Jährigen handelt.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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