München: Mehrere Raubdelikte durch Jugendgruppen im Englischen Garten!

München - Jugendgruppen haben am Montag im Bereich der Karl-Theodor-Wiese im Englischen Garten in München mehrere Raubdelikte begangen. Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz.

Zwei Polizeifahrzeuge stehen im Englischen Garten. (Archiv)
Zwei Polizeifahrzeuge stehen im Englischen Garten. (Archiv)  © Sven Hoppe/dpa

Wie das Polizeipräsidium München am Dienstag mitteilte, ging eine Gruppe von fünf bis sieben Jugendlichen gegen 18 Uhr auf einen 15-Jährigen zu und verlangten die Herausgabe von Bargeld.

Das Opfer weigerte sich, woraufhin die Täter ihm Kopfhörer aus seiner Hosentasche entwendeten und flüchteten. Der 15-Jährige ging zurück zu seiner Gruppe, mit der er im Englischen Garten war.

Kurze Zeit später kamen abermals Personen auf ihn zu und forderten die Herausgabe seines Pullovers. Zunächst weigerte der Jugendliche sich, doch als die Täter ihm verbal drohten, gab er ihnen das Kleidungsstück. Auch hier konnten die Täter mit ihrer Beute flüchten.

Ebenfalls gegen 18 Uhr wurde ein 14-Jähriger von mehreren Personen von einer Gruppe aufgefordert, Wertgegenstände herauszugeben. Als er dies verweigerte, "wurde er von den Personen körperlich angegangen", so die Polizei.

"Hierauf wurde ein Freund des 14-Jährigen aufmerksam, welcher ihm zu Hilfe kam und sich zwischen die Täter und den 14-Jährigen stellte. Die Täter flüchteten."

Münchner Polizei fahndet im Englischen Garten nach Jugendlichen

Passanten, die den Vorfall bemerkt hatten, alarmierten die Polizei, die mit mehreren Streifen nach den Tätern fahndete. Die Beamten nahmen im Laufe der Fahndung einen 14-Jährigen fest, der als Tatverdächtiger identifiziert wurde. Er wurde festgenommen und angezeigt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Über zehn Streifenfahrzeuge waren laut Polizeipräsidium München an der Fahndung beteiligt. Ein Polizeiauto wurde während der Fahndungsmaßnahme nicht gegen das Wegrollen gesichert. Es rollte in eine Senke und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde dabei niemand.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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