Messer-Attacke am Stachus: 29-Jähriger stellt sich der Polizei

Update 15. September, 15.25 Uhr: Erfolgreiche Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Tötungsdelikt

München - Im Rahmen der Ermittlungen zu einer Messerattacke am Stachus in München ist ein 29-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz festgenommen worden.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, stellte sich der Verdächtige nach Veröffentlichung der Öffentlichkeitsfahndung am späten Abend in Begleitung eines Rechtsbeistandes beim Polizeipräsidium München.

Der 29-Jährige muss sich nun wegen versuchten Mordes verantworten.

Originalmeldung vom 14. September: Münchner Mordkommission ermittelt - Wer kennt den Messerstecher vom Stachus?

München - Am Karlsplatz (Stachus) in München kam es am Freitag zu einer brutalen Messerattacke. Die Polizei sucht nun per Öffentlichkeitsfahndung nach dem Angreifer.

Der Verdächtige konnte mittlerweile ermittelt werden.
Der Verdächtige konnte mittlerweile ermittelt werden.  © Polizei München

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, gerieten ein 23-Jähriger ohne festen Wohnsitz und der Gesuchte am Freitag gegen 4.25 Uhr am Stachus in einen zunächst verbalen Streit.

Als dieser beendet schien, fuhr das spätere Opfer mit einer Rolltreppe in das Sperrengeschoss unterhalb der Stachus Passagen.

Nach kurzer Zeit lief der Gesuchte dem 23-Jährigen hinterher und verletzte ihn laut Aussagen von Zeugen mit einem Cutter-/Teppichmesser am Hals. Anschließend flüchtete der Angreifer vom Tatort.

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Laut Polizeiangaben schleppte sich der Verletzte noch selbstständig zur Oberfläche des Karlsplatzes, dort wurden für die Automesse IAA eingesetzte Polizisten auf ihn Aufmerksam.

Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er noch am Freitagabend wieder verlassen.

Vom Täter fehlt bislang jede Spur. Die Mordkommission des Polizeipräsidiums München ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen.

Titelfoto: Polizei München

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