Schüsse in München: Frau schwer verletzt, Tatverdächtiger tot

München - In München ist es am Sonntagnachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz am Gasteig in Haidhausen gekommen. Auch Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Polizisten stehen nach einer Schießerei in der gesperrten Milchstrasse im Stadtteil Haishausen.
Polizisten stehen nach einer Schießerei in der gesperrten Milchstrasse im Stadtteil Haishausen.  © Peter Kneffel/dpa

Wie die Polizei mitteilte, wurden rund um den Gasteig Verkehrssperren errichtet.

Demnach wurde eine Frau im Rahmen eines Streits schwer verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Da der Tatverdächtige mutmaßlich bewaffnet gewesen sein soll, wurden Spezialkräfte hinzugezogen. Gefahr für Unbeteiligte bestand laut Polizei nicht.

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Der Tatverdächtige wurde wenig später leblos in einer Wohnung aufgefunden. Weitere Details waren zunächst unklar.

Ermittlungen zu den genauen Umständen wurden eingeleitet.

Update 16.53 Uhr: Es fielen Schüsse

Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um eine mutmaßliche Beziehungstat. Die Frau wurde durch eine Waffe schwer verletzt. Es habe Schüsse gegeben und daher einen großen Polizeieinsatz, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Update 17.49 Uhr: Versuchtes Tötungsdelikt in München: Details zum Tathergang

Wie die Polizei mitteilte, wählten am Sonntag mehrere Anwohner unabhängig voneinander den Notruf, nachdem sie gegen 13.20 Uhr Schussgeräusche aus einer Wohnung im Bereich der Preysingstraße in München gehört hatten.

Ein großes Polizeiaufgebot mit Spezialeinheiten und ein Polizeihubschrauber eilten zum Tatort.

Eine Gefahrensituation für unbeteiligte Personen bestand laut Polizei nicht.

Bei der Absuche des betroffenen Gebäudes fanden die Beamten eine 52-jährige Bewohnerin mit Kopfverletzungen vor. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Stand sind die Verletzungen der Frau nicht lebensgefährlich.

In einer Wohnung wurde wenig später eine leblose männliche Person mit einer Waffe durch Einsatzkräfte aufgefunden, bei dem es sich um den Tatverdächtigen handeln soll.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zum genauen Tathergang und der Motivlage, dauern aktuell noch an und werden durch die Münchner Mordkommission geführt.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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