Münchnerin erlebt blanken Horror: Aus Scham sagte sie niemandem etwas

München - Eine 28 Jahre alte Frau wurde in München Opfer eines sexuellen Übergriffs. Erst eine Woche nach der schrecklichen Tat ging sie zur Polizei, weil sie sich schämte. 

Erst eine Woche nach der Tat ging die Frau zur Polizei. (Symbolbild)
Erst eine Woche nach der Tat ging die Frau zur Polizei. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Samstag, dem 20 Juni. Die junge Frau war gegen 23.30 Uhr vom Ostbahnhof in Richtung Ostfriedhof unterwegs.

Im Bereich der St.-Martin-Straße 44 passierte es: Die 28-Jährige wurde plötzlich von einem Mann gegen die Friedhofsmauer gedrückt, mehrmals schlug er ihren Kopf dagegen und versuchte sie zu vergewaltigen. 

"Dies gelang ihm zwar nicht, allerdings kam es trotzdem zu sexuellen Handlungen. Danach ließ er von ihr ab und entfernte sich", so die Polizei.

Weil sich die Frau schämte, erzählte sie zunächst niemandem von der schrecklichen Tat. Eine Woche später erstattete sie schließlich Anzeige.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf der Polizei München

Täterbeschreibung:

  • männlich
  • ca. 175 cm groß
  • ca. 30 Jahre alt
  • sehr schlank
  • bekleidet mit einer dunkelgrünen Baseballkappe, langes Hemd in beige und Jeans

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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