Verwirrte Frau fordert von junger Mutter "ihr" Kind zurück, dann greift sie zum Messer

Fürth - Zu einem befremdlichen Vorfall kam es am Mittwoch um die Mittagszeit im Fürther Südstadtpark, als eine offenbar "stark verwirrte Frau" auf eine junge Mutter zuging.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Angreiferin zu finden. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon. (Symbolbild)
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Angreiferin zu finden. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon. (Symbolbild)  © 123RF/ angela rohde

Die 21-Jährige war mit ihrem Kleinkind unterwegs, als eine 32-Jährige plötzlich die Herausgabe des Kindes forderte.

Allem Anschein nach hielt die Ältere der beiden das Kind für ihr eigenes.

Die 21-Jährige eilte mit ihrem Nachwuchs in Richtung Innenstadt und floh dort in eine Arztpraxis.

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"Die psychisch auffällige Frau folgte ihr bis in die Praxis und rief ihr dabei mehrfach zu, dass sie das Kind zurück haben wolle", teilte die Polizei am Donnerstag mit.

"Durch Mitarbeiter konnte die Frau, die sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, zunächst der Praxis verwiesen werden."

Die 32-Jährige kam nach einiger Zeit mit einem Messer zurück. Mitarbeiter der Praxis versperrten daraufhin die Tür, die Angreiferin ließ daraufhin ihre Wut an der Tür aus und floh schließlich.

Entsprechende Notrufe erreichten in der Zwischenzeit die Polizei, woraufhin sich zahlreiche Einsatzkräfte, Unterstützungskommando sowie Diensthundeführer auf den Weg zum Einsatzort machten.

Tatverdächtige festgenommen und in Klinik gebracht

Kurze Zeit später konnte "die völlig aufgelöste Tatverdächtige" aufgefunden und festgenommen werden.

"Aufgrund ihres Zustandes wurde die 32-Jährige anschließend in fachärztliche Behandlung übergeben. Das mitgeführte Messer wurde sichergestellt", heißt es von Seiten der Polizei.

Alle Beteiligten blieben während des Vorfalls zumindest körperlich unverletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen der möglichen Hintergründe der Tat.

Titelfoto: 123RF/ angela rohde

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