Mann würgt Lebensgefährtin bis zur Bewusstlosigkeit, Tochter (5) muss alles miterleben

Langenzenn - Im mittelfränkischen Landkreis Fürth ist am Donnerstag ein Beziehungsstreit völlig aus dem Ruder gelaufen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags.

Die Polizei musste sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung des streitenden Paares verschaffen.
Die Polizei musste sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung des streitenden Paares verschaffen.  © News5 / Oswald

Wie die Beamten mitteilten, kam es zwischen einem 41-Jährigen und seiner 38 Jahre alten Partnerin gegen Mittag zu einer lautstarken Auseinandersetzung.

Nachbarn alarmierten daraufhin die Polizei. "Die eintreffende Polizeistreife konnte gegen 11.45 Uhr vor Ort schließlich Hilferufe von der Frau aus der Wohnung wahrnehmen", heißt es in einer Pressemitteilung.

"Da den Beamten trotz lautstarker Aufforderung kein Einlass gewährt wurde, öffneten sie die Tür mit körperlicher Gewalt."

München: Messer-Attacke am Stachus: 29-Jähriger stellt sich der Polizei
München Crime Messer-Attacke am Stachus: 29-Jähriger stellt sich der Polizei

Die Beamten entdeckten in der Wohnung den 41-Jährigen, der "augenscheinlich in diesem Moment erst von seiner Lebensgefährtin abließ".

Zuvor soll er seine Partnerin körperlich misshandelt und so lange gewürgt haben, bis sie ohnmächtig wurde. Der Mann habe sich daraufhin widerstandslos festnehmen lassen.

"Der Gesundheitszustand der 38-jährigen Frau verschlechterte sich zusehends, weshalb sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert wurde", heißt es weiter. Sie befinde sich jedoch außer Lebensgefahr.

Die anwesende 5-jährige Tochter des Opfers wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

Die Kriminalpolizei Fürth ermittelt nun wegen des Verdachts auf versuchten Totschlags.

Titelfoto: News5 / Oswald

Mehr zum Thema München Crime: