Feuer in Kieswerk nahe München: Es war offenbar Brandstiftung!

Planegg - Die Spuren deuten klar darauf hin: Nach dem schadensträchtigen Feuer in einem Kieswerk in Planegg bei München geht die Polizei von Brandstiftung aus.

Feuerwehrleute hatten viel zu tun: Bei dem Brand war nach Angaben der betroffenen Firma ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden.
Feuerwehrleute hatten viel zu tun: Bei dem Brand war nach Angaben der betroffenen Firma ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden.  © Feuerwehr Gräfelfing/dpa

Das Feuer Anfang des Monats August sei mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich herbeigeführt worden, teilten die Beamten am Mittwoch mit.

Wer für die Tat verantwortlich ist, ist weiter unklar.

Gebrannt hatte in den frühen Morgenstunden ein längeres Förderband. Der Geschäftsführer der Kieswerke Glück, Markus Wahl, schätzte den Schaden damals auf rund eine Million Euro.

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Gebrannt hatte das Band auf einer Länge von rund 400 Metern. Verletzt wurde zum Glück niemand.

In dem Werk wird Kies am Rande des Waldgebiets Forst Kasten abgebaut. Umweltschützer gehen entsprechend davon aus, dass künftig auf einem insgesamt 9,5 Hektar großen Areal in dem Wald rund 9000 Bäume für die Erweiterung des Kiesabbaus in der Gegend gefällt werden sollen.

In den Sommermonaten dieses Jahres hatten Aktivisten immer wieder Bäume in dem Forst besetzt, um gegen die Rodung zu demonstrieren.

Die Polizei seilte mehrfach Aktivisten mit großem Aufwand von den Bäumen ab.

Titelfoto: Feuerwehr Gräfelfing/dpa

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