Gottesdienst in München sorgt für Polizeieinsatz!

München - Viele dürften sich fragen, ob das angesichts der Corona-Pandemie unbedingt nötig war: Rund 130 Männer und Frauen haben einen Gottesdienst in München besucht. Erlaubt waren jedoch nicht einmal halb so viele Besucher!

Auf Anweisung der angerückten Polizei verließen zahlreiche Besucher die serbisch-orthodoxe Veranstaltung. (Symbolbild)
Auf Anweisung der angerückten Polizei verließen zahlreiche Besucher die serbisch-orthodoxe Veranstaltung. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Hygienekonzept für die religiöse Zeremonie sei von 60 Teilnehmern ausgegangen, teilte die Polizei am Montag mit. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass viele Menschen in das Kirchengebäude im Stadtteil Neuperlach gingen - und den Polizeinotruf gewählt.

Den Angaben zufolge trugen die Anwesenden am Sonntagmorgen zwar Masken, viele von ihnen hielten allerdings den Mindestabstand nicht ein.

Auf Anweisung der Polizei verließen dann so viele Besucher die serbisch-orthodoxe Veranstaltung, dass das eigentlich geplante Hygienekonzept in dem Gotteshaus eingehalten werden konnte.

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Der Veranstalter wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Gottesdienste sind trotz Coronavirus-Pandemie erlaubt, aber nur unter Auflagen, wie ein Polizeisprecher deutlich erklärte: "Es muss ein Hygienekonzept geben, und es dürfen nicht mehr Personen teilnehmen als darin vorgesehen."

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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