Hunde-Attacke in München: Unangeleinte Boerboels verletzen Mann schwer

München - Ein Fußgänger ist im Münchner Osten von zwei frei laufenden Hunden attackiert und schwer verletzt worden.

Zwei Boerboels haben in München einen Mann angegriffen und verletzt. (Symbolbild)
Zwei Boerboels haben in München einen Mann angegriffen und verletzt. (Symbolbild)  © jandix/123RF

Der 45-jährige Münchner wurde nach bisherigen Erkenntnissen unvermittelt von den Hunden angegriffen und gebissen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der 59-jährige Hundebesitzer, der mit den Tieren spazieren war, hatte laut Polizei bereits wegen früherer Vorfälle eine Leinenpflicht für seine Hunde.

Die Hunde hatten schon in der Vergangenheit Artgenossen und einen anderen Hundehalter angegriffen. Zwischenzeitlich wurden die Hunde dem 59-Jährigen weggenommen, nach einem Gutachten allerdings wieder zurückgegeben.

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Der nun angegriffene Mann konnte sich nach dem Vorfall am Dienstag in Sicherheit bringen und wurde von Zeugen betreut. Seine multiplen Verletzungen mussten notärztlich im Krankenhaus versorgt werden.

Die Hunde wurden dem Besitzer erneut weggenommen und befinden sich nun im Münchner Tierheim. Die Tiere sind den Angaben zufolge Boerboels, eine südafrikanischen Schutz- und Wachhundrasse. Sie sind in Bayern nicht als Kampfhunde gelistet.

Die weiteren Ermittlungen sollen zeigen, wie es genau zu dem Vorfall kam und was mit den Hunden passieren soll.

Titelfoto: jandix/123RF

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