"Kulturdenkmal" neu aufgerichtet: Noch größerer Holzpenis im Allgäu

Rettenberg - Nach dem mysteriösen Verschwinden eines etwa zwei Meter hohen Holzpenis gibt es nun Ersatz.

Eine etwa zwei Meter hohe Phallus-Skulptur aus Holz steht auf dem Berg Grünten. Nach dem mysteriösen Verschwinden des Holzpenis haben Unbekannte nun Ersatz geschaffen.
Eine etwa zwei Meter hohe Phallus-Skulptur aus Holz steht auf dem Berg Grünten. Nach dem mysteriösen Verschwinden des Holzpenis haben Unbekannte nun Ersatz geschaffen.  © Davor Knappmayer/dpa

Auf dem 1738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen steht wieder eine neue Phallus-Skulptur aus Holz - etwas größer als der Vorgänger und mit mehreren Balken abgestützt.

Wer den Holzpenis dorthin gebracht hat, ist bislang unklar. Webcam-Aufnahmen der nahegelegenen Grüntenlifte zeigten verschwommen, wie dort möglicherweise eine neue Skulptur errichtet wurde. "Webcam zeigt, dass sich wieder was regt", schrieb die Allgäuer Zeitung dazu.

Der erste Holzpenis stand seit Jahren auf dem Berg, hatte zuletzt aber international Aufmerksamkeit erregt, als er innerhalb weniger Wochen erst umfiel, dann wieder aufgerichtet wurde und schließlich unter mysteriösen Umständen verschwand.

In dem Fall ermittelt auch die Polizei - bisher aber ohne Erfolg. "Es hat sich in der Sache nichts getan", sagte ein Sprecher am Donnerstag.

Phallus-Skulptur verschwindet unter mysteriösen Umständen

Auf dem 1738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen steht wieder eine neue Phallus-Skulptur, mit mehreren Balken abgestützt.
Auf dem 1738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen steht wieder eine neue Phallus-Skulptur, mit mehreren Balken abgestützt.  © Davor Knappmayer/dpa

"Es ist auch immer noch nicht klar, ob es sich um eine Straftat handelt." Mögliche Besitzer der verschwundenen Skulptur hätten sich bislang nicht gemeldet.

Mittlerweile ist die Skulptur beim Online-Kartendienst Google Maps aber sogar als "Kulturdenkmal" ausgewiesen.

Wer den Holzpenis vor Jahren einmal auf den Berg gebracht hat und warum, ist bis heute nicht genau bekannt.

Titelfoto: Davor Knappmayer/dpa

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