Lawinenwarndienst startet: Planung im Coronavirus-Winter wichtig

München - Die bayerische Lawinenwarnzentrale geht zu Weihnachten an den Start. Von Heiligabend an soll es wieder täglich den Lawinenlagebericht für den bayerischen Alpenraum geben.

Von Heiligabend an soll es wieder täglich den Lawinenlagebericht für den bayerischen Alpenraum geben. (Symbolbild)
Von Heiligabend an soll es wieder täglich den Lawinenlagebericht für den bayerischen Alpenraum geben. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Dies teilte das Landesamt für Umwelt mit.

Der Lawinenlagebericht bietet Wintersportlern Informationen über die Gefahrenstufe, den Schneedeckenaufbau sowie besondere Gefahrenstellen im Gelände.

Er sei eine unverzichtbare Grundlage für Winteraktivitäten im Gebirge, hieß es vom Landesamt.

Weil wegen der Corona-Pandemie Bergbahnen und Skipisten in Bayern geschlossen sind, würden diese nicht durch die örtlichen Lawinenkommissionen überwacht und beurteilt, hieß es in München.

Die Eigenverantwortung von Wanderern, Schneeschuh- und Skitourengehern sei somit in diesem Winter besonders gefordert.


Dazu gehöre ein Grundwissen zur Einschätzung der Lawinengefahr und Kenntnisse der Wetter- und Schneeverhältnisse, aber auch eine Sicherheitsausrüstung wie etwa Lawinenverschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel und Sonde.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Mehr zum Thema München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0