Schüler müssen zu Hause lernen: Lernplattform Mebis im Fokus

München - Nach vielen Problemen in der Vergangenheit: Bayerns vielgescholtene Lernplattform Mebis hat nach Angaben des Kultusministeriums am Montag mit Beginn des Distanzunterrichts funktioniert.

Bayerns Lernplattform Mebis hat nach Angaben des Kultusministeriums am Montag mit Beginn des Distanzunterrichts funktioniert. (Archivbild)
Bayerns Lernplattform Mebis hat nach Angaben des Kultusministeriums am Montag mit Beginn des Distanzunterrichts funktioniert. (Archivbild)  © Stefan Puchner/dpa

Minister Michael Piazolo (61, Freie Wähler) war vor den Weihnachtsferien wegen wiederholt aufgetretener Probleme bei Mebis massiv in die Kritik geraten. Nicht nur die Opposition forderte daraufhin seinen Rücktritt, auch aus den Reihen der CSU kam direkte Kritik an dem 61-Jährigen.

Seit Montag müssen Bayerns Schüler von zu Hause aus lernen, weil wegen des coronabedingten Lockdowns auch die Schulen geschlossen sind - nur eine Notbetreuung findet statt. Piazolo appellierte am Montagmorgen im Bayerischen Rundfunk an die Lehrer, auch im Distanzunterricht den Kontakt zu den Schülern zu halten, notfalls telefonisch.

Zuvor hatte er wiederholt erklärt, es müsse im Distanzunterricht ein großer Fundus an Lerninstrumenten genutzt werden, vom Schulbuch, über das Telefon bis zu Messengerdiensten und Videoangeboten wie Microsoft Teams.

Viele Schulen und Kommunen hätten auch bereits eigene Möglichkeiten und entsprechende Konzepte geschaffen, bis hin zu Cloud-Lösungen.

Bayerns Schulen bleiben mindestens bis Ende Januar geschlossen.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

Mehr zum Thema München:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0