Greenpeace entschuldigt sich bei Förder-Mitgliedern für EM-Flugaktion

München - Nach der missglückten Protestaktion vor dem ersten EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in München hat sich Greenpeace bei ihren Förder-Mitgliedern entschuldigt. Künftig sollen "keine Flugproteste mehr über Menschenmengen stattfinden".

Der Greenpeace-Aktivist wird vom Spielfeld geführt.
Der Greenpeace-Aktivist wird vom Spielfeld geführt.  © Federico Gambarini/dpa

"Im Namen von Greenpeace möchte ich hiermit noch einmal ausdrücklich bei den Betroffenen dieser Notlandung um Verzeihung bitten", heißt es in einer E-Mail von Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan.

Die Umweltschutzorganisation übernehme die volle Verantwortung und werde "alles daran setzen, dass so etwas nie wieder passiert".

Ein 38 Jahre alter Mann aus Pforzheim in Baden-Württemberg war kurz vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Deutschland und Frankreich (0:1) am Dienstagabend auf dem Spielfeld notgelandet und hatte im Landeanflug zwei Männer verletzt, die ins Krankenhaus kamen. Beide hatten die Klinik bis Freitag wieder verlassen.

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Die Polizei bestätigte außerdem, dass es einen Hinweis der Umweltorganisation auf die Aktion gegeben habe - allerdings erst, als der Pilot schon im Landeanflug gewesen sei.

Eigentlich wollte Greenpeace mit der Aktion gegen Sponsor Volkswagen protestieren.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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