Kein Platz für Ungeimpfte: Erste Universität führt 2G-Regel ein

Erlangen - Die 2G-Regel wird zum Alltag: Seitdem Sachsen als erstes Bundesland Ungeimpfte aus Teilen des gesellschaftlichen Lebens ausschloss, folgen dem immer mehr Länder. Ab kommender Woche soll 2G auch in Bayern flächendeckend gelten. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geht diesen Schritt bereits jetzt.

Hörsäle der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dürfen bald nur noch von Geimpften und Genesenen betreten werden. (Symbolbild)
Hörsäle der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dürfen bald nur noch von Geimpften und Genesenen betreten werden. (Symbolbild)  © 123RF/kasto

Wie BILD erfahren haben will, lässt die Uni bereits ab kommenden Montag nur noch Geimpfte und Genesene in die Hörsäle - ungeimpfte Studenten müssen draußen bleiben. Laut Mitarbeitern gebe es bereits erste Beschwerden von Studenten.

Bisher galt in allen Universitäten die 3G-Regel: Studenten, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, konnten nur mit tagesaktuellem Test die Räume betreten.

Am Montag soll die einwöchige Übergangsphase von 3G zu 2G beginnen, dann dürfen nur noch geimpfte und genesene Studenten an Lehrveranstaltungen der Friedrich-Alexander-Universität teilnehmen. Entsprechende Kontrollen wird es geben.

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Und was ist mit denen, die weder genesen noch geimpft sind? Für die sei eine sogenannte "hybride Lehre" vorgesehen. Das bedeutet, dass Vorlesungen und Seminare per Aufzeichnung verfolgt werden können.

Ungeimpfte dürfen jedoch weiterhin Lernräume und die Bibliothek nutzen sowie an Prüfungen teilnehmen.

Titelfoto: 123RF/kasto

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