Lebensgefahr nach Wiesn-Besuch: Betrunkener US-Tourist sorgt für Zug-Chaos

München - Ein betrunkener Wiesn-Besucher aus den USA hat am Dienstagabend für Chaos im Münchner Zugverkehr gesorgt.

Ein lebensgefährliches Unterfangen: Überquerung der Stammstreckengleise zwischen Hauptbahnhof und Hackerbrücke.
Ein lebensgefährliches Unterfangen: Überquerung der Stammstreckengleise zwischen Hauptbahnhof und Hackerbrücke.  © Bundespolizeidirektion München

Wie die Bundespolizei mitteilte, überquerte der 25-Jährige nach seinem feuchtfröhlichen Besuch auf dem Oktoberfest die gesamten Gleise zwischen dem Hauptbahnhof und der Hackerbrücke.

Ein ICE-Fahrer sah den Mann auf den Gleisen und veranlasste eine Sperrung. Zwei Regionalzüge mussten wegen des Gastes aus Übersee Schnellbremsungen durchführen.

Verletzt wurde bei der lebensgefährlichen Aktion des Mannes glücklicherweise niemand.

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Die Bundespolizei konnte den US-Touristen schließlich im Gleisbereich nahe der Hackerbrücke ausfindig machen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille.

Gegen den Mann wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Titelfoto: Bundespolizeidirektion München

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