Wirtshauswiesn startet: Gut 50 Gaststätten in München dabei

München - Trotz der erneuten Absage des Oktoberfests wegen der Corona-Pandemie kommt in München am Samstag - dem ursprünglich geplanten Anstichtag - Wiesn-Stimmung auf.

Auch in diesem Jahr wird Alt-OB Christian Ude (73, SPD) wieder zur Wirthaus-Wiesn im Schiller Bräu anzapfen. (Archiv)
Auch in diesem Jahr wird Alt-OB Christian Ude (73, SPD) wieder zur Wirthaus-Wiesn im Schiller Bräu anzapfen. (Archiv)  © Felix Hörhager/dpa

In gut 50 Gaststätten laden Innenstadt- und Wiesnwirte zur Wirtshauswiesn. Bis zum 3. Oktober wollen sie ihre Gaststätten im Stil der Wiesnzelte schmücken.

Auch in anderen Kneipen wird es bei Musik, Wiesnbier und Tracht oktoberfestlich zugehen. Der Münchner Alt-Oberbürgermeister und ehemalige Anzapfkönig Christian Ude (73, SPD) wird um 12 Uhr im Schiller Bräu ein Fass anstechen, wie die Wirtinnen mitteilten.

Auch virtuelle Wiesnführungen sollen die Fans bei der Stange halten. Bei den Online-Touren über die Theresienwiese ist jeweils ein Wiesn-Experte live dabei, der Fragen beantwortet.

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Dabei stehen auf Theresienwiese erneut Corona-Testzelte anstatt Wiesn-Festzelte. Ein Alkoholverbot wie im Vorjahr gibt es dort nicht. Zudem sind auf dem Wiesngelände mehrere Demonstrationen angemeldet. Ein Netzwerk Klimaherbst will - analog zum Einzug der Wirte - einen "Wiesneinzug der Möglichkeiten" feiern.

2022 soll es wieder eine Wiesn geben. Laut Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (45, CSU) laufen dafür derzeit Planungen. Baumgärtner hält es tendenziell für möglich, dass das Oktoberfest mit Geimpften und Genesenen gefeiert werden könne - möglicherweise mit zusätzlichen Tests für die Besucher. Die Sicherheit der Gäste habe dabei oberste Priorität

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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