Markus Blume schießt scharf gegen Freie Wähler: "Haben Ernst der Lage nicht erkannt"

München - CSU-Generalsekretär Markus Blume (46) hat den Koalitionspartner Freie Wähler wegen dessen angekündigter Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Notbremse des Bundes scharf kritisiert!

Verantwortungslos! CSU-Generalsekretär Markus Blume (46) hat die Freien Wähler in Bayern beim Thema Corona-Notbremse wegen kritisiert.
Verantwortungslos! CSU-Generalsekretär Markus Blume (46) hat die Freien Wähler in Bayern beim Thema Corona-Notbremse wegen kritisiert.  © Matthias Balk/dpa

"Die Freien Wähler haben den Ernst der Lage nicht erkannt", erklärte Blume. Es sei laut dem CSU-Politiker verantwortungslos, gegen die Bundes-Notbremse vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen - zumal die Freien Wähler zuvor bereits die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat Bayern alle mitbeschlossen hatten, führte Blume aus.

"Realität ist: Klagen eines Herrn Aiwanger beeindrucken das Virus nicht. Die Menschen brauchen jetzt verlässliche Lösungen und keinen Flickenteppich", sagte der Generalsekretär.

Der Freie-Wähler-Bundesvorsitzende und zudem bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50) hatte zuvor mit klaren Worten angekündigt, seine Partei werde nach Karlsruhe ziehen.

"Mit einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes will Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung die Länder in ihren Kompetenzen beschneiden", hatte Aiwanger erklärt.


Der Bund sei nicht die richtige Ebene, pragmatische und sinnvolle Entscheidungen anstelle der Länder zu treffen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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