Corona-Partys: Polizei muss mehrfach in München eingreifen

München - Erneut musste die Polizei mehrfach ausrücken, um die Ausgangsbeschränkungen in München zu kontrollieren. 

Polizisten patrouillieren durch den Englischen Garten und kontrollieren die Ausgangsbeschränkungen. 
Polizisten patrouillieren durch den Englischen Garten und kontrollieren die Ausgangsbeschränkungen.   © Matthias Balk/dpa

Seit Dienstag war die Polizei erneut mehrfach in München unterwegs um die Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus zu kontrollieren. 

Bei über 6400 Überprüfungen wurden laut Bericht bis Mittwochmorgen 290 Verstöße festgestellt. In 137 Fällen mussten Personen angezeigt werden, weil sie sich nicht an die Regeln hielte. 

So alarmierten Zeugen am späten Dienstagabend die Polizei und teilten mit, dass in einem Haus in der Ludwigsvorstadt eine Party stattfinden würde. 

Eine Streife lokalisierte die Wohnung in der Landwehrstraße, in der sechs Personen zusammen feierten. Den Besuchern wurde ein Platzverweis erteilt und alle Beteiligten wurden angezeigt. 

Weil bei einem Bewohner außerdem Drogen gefunden wurde, muss der 20-Jährige mit einer zusätzlichen Anzeige rechnen.

137 Anzeigen an einem Tag: München verstoßen gegen Ausgangsbeschränkung

Auch in Schwabing musste die Polizei eine Party auflösen. In der Emanuelstraße wurde bei lauter Musik gefeiert. Die angetroffenen Frauen (22 und 45 Jahre alt) wohnte zwar in Haus, allerdings nicht zusammen in der Wohnung. 

Da sie nicht verwandt sind und sich nur besuchten, wurden auch sie angezeigt. Auch hier fanden die Beamten Marihuana in der Wohnung und zeigen die Frauen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz zusätzlich an.

Alle Infos zur aktuellen Lage findest Du im >>>Coronavirus-Bayern-Ticker

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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