München: Darum landen immer wieder Hubschrauber auf der Theresienwiese

München - Auf der Münchner Theresienwiese ist am Montag mal wieder ein Rettungshubschrauber gelandet.

Ein gelandeter Rettungshubschrauber steht auf der Theresienwiese in München.
Ein gelandeter Rettungshubschrauber steht auf der Theresienwiese in München.  © Berufsfeuerwehr München

Manch einer hat sich bestimmt schon mal gefragt, was wohl vor sich geht, wenn mitten auf der leeren Festwiese Rettungswagen, Polizei und Feuerwehr mit Blaulicht auffahren und anschließend ein Hubschrauber landet.

Die Berufsfeuerwehr München klärt auf. Demnach handelt sich bei solchen Einsätzen oftmals um Patienten aus auswärtigen Krankenhäusern, die nach München in Spezialkliniken mit dem Hubschrauber verlegt werden müssen.

Viele Kliniken haben zwar einen eigenen Landeplatz, aber eben nicht alle. Das Haunersche Kinderspital oder die Poliklinik für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie können beispielsweise nicht direkt angeflogen werden.

"In solchen Fällen landet der Hubschrauber auf der nahe gelegenen Theresienwiese und der Patient wird dort von einem Rettungswagen übernommen", so die Feuerwehr.

Wenn auf der Festwiese gerade eine Veranstaltung stattfindet, wird der nahe gelegene Goetheplatz von den Rettern abgesperrt und kurzerhand zum Landeplatz erklärt.

Auch bei Notfällen mit Kindern im Münchner Umland kommt der Hubschrauber zum Einsatz

Doch nicht nur bei Verlegungen von Patienten kommt es zu solchen Einsätzen. In München gibt es den Kindernotarzt auf der Feuerwache 1. Kommt es zu Notfällen mit Kindern im Umland von München, wird dieser spezialisierte Arzt oder Ärztin mit dem Hubschrauber abgeholt und zum Einsatz geflogen.

Titelfoto: Berufsfeuerwehr München

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