Immer höherer Datenverbrauch: Telefonica Deutschland profitiert

München - Der Mobilfunkbetreiber Telefonica Deutschland (O2) hat im ersten Quartal vom gestiegenen Datenverbrauch seiner Kunden profitiert. 

as Logo des Telekommunikationsanbieters Telefonica ist auf einem Schild vor dem O2-Uptown-Hochhaus in München zu sehen.
as Logo des Telekommunikationsanbieters Telefonica ist auf einem Schild vor dem O2-Uptown-Hochhaus in München zu sehen.  © Lino Mirgeler/dpa

Bis Ende März sei die mobile Datennutzung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 63 Prozent auf 314.000 Terabyte gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen am Mittwoch in München mit. 

Bei den Kunden habe es somit die Tendenz gegeben, auf Tarife mit höherem Datenvolumen umzusatteln, wodurch der Umsatz mit Mobilfunkdienstleistungen im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent anzog. 

Hinzu kamen von Januar bis März 227.000 neue Vertragskunden.

Auch im Festnetz- sowie im Hardware-Geschäft wuchs die Tochter der spanischen Telefonica SA. 

Konzernweit stiegen die Erlöse im ersten Quartal um 3,8 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte und Regulierungseffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 1,6 Prozent auf 532 Millionen Euro zu.

Den Verlust unterm Strich dämmte das Unternehmen weiter ein von 107 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 44 Millionen Euro. Telefonica befindet sich seit der E-Plus-Übernahme im Jahr 2014 wegen hoher Abschreibungen auf die Netze und den gezahlten Aufpreis nahezu durchgehend in den roten Zahlen.

Das Management um Konzernchef Markus Haas bestätigte die Mitte Februar herausgegebenen Ziele. Für 2020 hat Telefonica Deutschland eine unveränderte bis leicht positive Umsatzentwicklung in Aussicht gestellt.

Das operative Ergebnis soll ebenfalls wieder weitgehend unverändert bis leicht positiv ausfallen.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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