Mit dem FlixBus zur Schule? Busunternehmen will in Corona-Zeiten aushelfen

München - Das Busunternehmen Flixbus will mit zusätzlichen Bussen Abhilfe im Schülerverkehr schaffen.

Der Busanbieter Flixbus will angesichts der Corona-Lage im Schülerverkehr aushelfen. (Symbolbild)
Der Busanbieter Flixbus will angesichts der Corona-Lage im Schülerverkehr aushelfen. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

"Nach einem Pilotprojekt in Neubrandenburg will FlixBus Mieten mit seinen mittelständischen Buspartnern nun bundesweit von Januar bis März 2021 den ÖPNV mit Verstärkerbussen unterstützen", teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

Beim Transport von Schülern stoßen die Verkehrsbetriebe an ihre Grenzen. Normalerweise stehen die Kinder dicht gedrängt auf dem Weg in die Schule - in Corona-Zeiten undenkbar!

Um die öffentlichen Verkehrsmittel zu entlasten, will das Busunternehmen nun aushelfen. "FlixBus Mieten", die Reisebus-Sparte des Anbieters soll die Lage entzerren und damit mehr Abstand gewährleisten.

"Wir und unsere Buspartner sind bereit, in ganz Deutschland den Schülerverkehr zu unterstützen", erklärte Marc Müller, Head of FlixBus Mieten, "Zum Schulstart sollte kein Kind dicht gedrängt im Bus stehen müssen."

In Neubrandenburg wurde das Angebot bereits in Anspruch genommen und umgesetzt. Bereits seit Anfang Dezember stellt Flixbus hier zusätzliche Verkehrsmittel zur Verfügung.

Mit mindestens 120 Zusatzbussen will Flixbus nun auch bundesweit helfen. Schon ein Bus zusätzlich bis zu 75 Sitzplätze für Schüler, erklärte der Dienstleister.

Gespräche mit den Landesregierungen würden bereits laufen, so Flixbus.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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