Gute Vorsätze? Das nehmen sich die Bayern für 2021 vor

München - Vier von zehn Bayern wollen sich für das kommende Jahr bestimmte Vorhaben bewusst nicht vornehmen, weil sie sich wegen der Corona-Pandemie nicht oder nur schwer umsetzen lassen.

Mehr Sport, gesünder essen, weniger Kaffe oder Alkohol - fürs neue Jahr fassen viele Menschen gute Vorsätze. (Symbolbild)
Mehr Sport, gesünder essen, weniger Kaffe oder Alkohol - fürs neue Jahr fassen viele Menschen gute Vorsätze. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Es dürfte die Lehre aus dem zurückliegenden Jahr sein, als es jedem Zweiten aufgrund der Kontaktbeschränkungen und sonstigen Vorgaben schwerer fiel, die gefassten Vorsätze durchzuhalten.

Dies legen Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK nahe, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Nichtsdestotrotz gehen viele Bayern mit guten Vorsätzen ins neue Jahr: Jeweils 63 Prozent wollen sich umwelt- und klimafreundlicher verhalten beziehungsweise Stress reduzieren.

Nahezu ähnlich viele wollen mehr Zeit mit der Familie verbringen und sich mehr bewegen.

Jeder Zweite möchte sich 2021 gesünder ernähren und mehr Zeit für sich selbst haben, jeder Dritte will abnehmen. Und 28 Prozent wollen weniger Zeit mit dem Handy, vorm Rechner oder im Internet verbringen.

Im zurückliegenden Jahr hatten der Umfrage zufolge 44 Prozent - darunter mehr Männer als Frauen - gute Vorsätze. Ein Fünftel davon gab im ersten Lockdown im Frühjahr auf, in der Summe hielt nur gut jeder Zweite länger als zwei, drei Monate durch. Vor allem Jüngere und Frauen konnten ihre Vorsätze nach eigenen Angaben wegen Corona schwerer umsetzen.

Die Motivation für ein gesünderes Leben kommt dabei übrigens zumeist von innen: 74 Prozent gaben an, dass ihr persönliches Empfinden, zu dick, zu gestresst oder zu schlapp zu sein, zu Vorsätzen wie abnehmen, mehr Bewegung, weniger Süßes oder mehr Auszeiten führt.

Bei rund jedem Zweiten gab eine akute Erkrankung bei sich oder im Freundeskreis den Ausschlag.

Auch die Aufforderung des Arztes oder des Partners, mehr für die Gesundheit zu tun, hat Gewicht.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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