Geschäft aus der Krise gemacht! Söder fordert von Löbel und Nüßlein "reinen Tisch"

München - Die Rückzugsankündigungen der in Geschäfte mit Corona-Masken verwickelten Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel (34, CDU) und Georg Nüßlein (51, CSU) reichen CSU-Chef Markus Söder (54) nicht aus.

Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern, sieht das Vertrauen in die Politik beschädigt.
Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern, sieht das Vertrauen in die Politik beschädigt.  © Peter Kneffel/dpa Pool/dpa

"Alle Betroffenen sollten umgehend reinen Tisch machen und grundlegende Konsequenzen ziehen. Alles andere beschädigt das Vertrauen in die Politik", twitterte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag.

"Es ist nicht zu tolerieren, wenn Volksvertreter die Krise zum Geschäft machen. Das ist mit den Grundwerten der Union unvereinbar."

Löbel und Nüßlein hatten erklärt, auf eine neue Bundestagskandidatur zu verzichten.

Löbel will zudem sofort aus der Unionsfraktion austreten, sein Mandat aber erst zu Ende August niederlegen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa Pool/dpa

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