Wer die Maske falsch trägt, muss zahlen: Große Kontrollaktion in Bayern

München - Polizisten im ganzen Freistaat kontrollieren am Donnerstag (13.8.) verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. 

Wer seine Maske nicht über der Nase trägt, bekommt nun ein Bußgeld aufgebrummt. (Symbolbild)
Wer seine Maske nicht über der Nase trägt, bekommt nun ein Bußgeld aufgebrummt. (Symbolbild)  © Syrbu Igor/ 123RF

"In Zeiten erneut angestiegener Corona-Fallzahlen ist daher im öffentlichen Personennahverkehr besonders wichtig, dass ein Mund-Nase-Schutz getragen wird", heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

Durch die bayernweite Kontrollaktion soll die Bevölkerung unter anderem für die Tragepflicht von Mund-Nase-Bedeckungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sensibilisiert werden.

Wer seine Maske nicht korrekt trägt, kann mit einem Bußgeld vom 150 Euro belegt werden. Außerdem droht eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

In Bayern ist eine Maske im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. 

Die Kontrollen erfolgen in Abstimmung mit der Bundespolizei und den Verkehrsverbünden und Verkehrsbetreibern.

Die Beamten patrouillieren von 7 Uhr bis 22 Uhr in Zügen, Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen.

Update 15.50 Uhr: Kontrollaktion der Polizei zur Maskenpflicht in Bus und Bahn

Die Polizei in Bayern hat ihre Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) verstärkt. 

Am Donnerstag patrouillierten Beamte in Zügen, Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen. Eine Bilanz soll es zwar erst am Freitag geben - aber nach ersten Mitteilungen der Polizei war die Tendenz positiv. Die meisten Fahrgäste hielten sich an die Vorschriften, manche habe man drauf hinweisen müssen, die Maske auch über die Nase zu ziehen, erklärte die Polizei in Nürnberg. Es habe keine größeren Streitereien gegeben.

Das Polizeipräsidium Niederbayern teilte derweil mit, bei den rund 220 Kontrollen, die zwischen 7.00 Uhr und 11.30 Uhr durchgeführt worden seien, mussten lediglich 13 Verstöße geahndet werden.

Die für Donnerstag geplante Zwischenbilanz mit Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München wie auch ein Ortstermin des Polizeipräsidiums Unterfranken in Würzburg entfielen angesichts der aktuellen Ereignisse um die Panne bei Corona-Tests an der Grenze zu Bayern.

In Bayern ist eine Maske im ÖPNV für alle Fahrgäste ab sechs Jahren verpflichtend. Nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest sind Ausnahmen möglich. Bei Verstößen beträgt der Bußgeld-Regelsatz 150 Euro. 

Titelfoto: Syrbu Igor/ 123RF

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