"Schon eine Stunde meditiert": Aiwanger reagiert auf Söders Stichelei

München - Trotz der Meditationstipps von Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) will dessen Stellvertreter Hubert Aiwanger (50, Freie Wähler) an seiner Arbeitsweise in der Staatsregierung nichts ändern.

Markus Söder (l., 54, CSU), Ministerpräsident von Bayern, gratuliert Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, zum 50. Geburtstag und überreicht ihm einen Wanderrucksack mit bayerischen Spezialitäten und das Buch "Meditation für dein Leben".
Markus Söder (l., 54, CSU), Ministerpräsident von Bayern, gratuliert Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, zum 50. Geburtstag und überreicht ihm einen Wanderrucksack mit bayerischen Spezialitäten und das Buch "Meditation für dein Leben".  © Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

"Ich habe auch schon eine Stunde meditiert und bin auch lernwillig", sagte er am Mittwoch mit ironischem Unterton in einer Fragestunde im bayerischen Landtag zur Corona-Krise.

Er werde aber so weiter machen müssen wie bisher, dies sei auch wichtig, um mit der Corona-Krise richtig umzugehen. "Es ist vor allem eine Kommunikationsfrage."

Söder hatte Aiwanger am Dienstag zu dessen 50. Geburtstag "Weisheit und Gelassenheit" gewünscht sowie unter anderem ein Buch über Meditation geschenkt.

Damit stichelte Söder indirekt gegen die jüngsten Lockerungsforderungen von Aiwanger. Die beiden liefern sich im Verlauf der Pandemie immer wieder eine Art Fernduell über den Zeitpunkt von Lockdown-Lockerungen.

Aiwanger forderte jüngst zu Söders Ärger Öffnungen etwa im Einzelhandel ab Februar.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

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