Warnstreik bei U-Bahn, Bus und Tram in München: Hier steht alles still

München - Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zum Streik des öffentlichen Nahverkehrs in München aufgerufen. Am Montag sollen deshalb in der Landeshauptstadt U-Bahn, Bus und Tram stillstehen.

Ein Display am U-Bahnhof Maillingerstraße weist mit der Aufschrift "Streik: Momentan kein U-Bahnbetrieb - Bitte verlassen Sie den Bahnhof" auf den Warnstreik im öffentlichen Dienst hin.
Ein Display am U-Bahnhof Maillingerstraße weist mit der Aufschrift "Streik: Momentan kein U-Bahnbetrieb - Bitte verlassen Sie den Bahnhof" auf den Warnstreik im öffentlichen Dienst hin.  © Sven Hoppe/dpa

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) kündigte für den heutigen Montag erhebliche Einschränkungen im Verkehr an. 

Beschäftigte von U-Bahn, Tram und Bus wollen ganztägig ihrer Arbeit niederlegen.

Die S-Bahnen, die von der Deutschen Bahn AG betrieben werden, werden planmäßig verkehren. 

Da noch nicht abgeschätzt werden kann, wie viele Mitarbeiter sich am Warnstreik beteiligen, ist unklar, welche Linie bedient werden kann. 

Die MVG rät daher grundsätzlich davon ab, den ÖPNV am Montag zu nutzen.

Folgende Auswirkungen sind laut MVG zu erwarten:

  • Die U-Bahn geht am Montag zunächst nicht in Betrieb, möglicherweise, werden einzelnen Linien im Laufe des Tages wieder aufgenommen.
  • Auch bei der Tram soll erst am Montagmorgen sicher sein, wie viele Fahrzeuge eingesetzt werden können.
  • Der Bus-Verkehr soll auf möglichst vielen Linien im 20-Minuten-Takt verwirklicht werden. Beteiligen sich private Kooperationspartner der MVG am Streik, kommt es allerdings zu zusätzlichen Ausfällen. 

Darauf müssen sich Fahrgäste der Münchner U-Bahn, Bus und Tram einstellen

Ab 6 Uhr am Morgen will die MVG Fahrgäste auf ihrer Website, auf ihrer Facebook-Seite, auf Twitter sowie in der App "MVG Fahrinfo München" live über die aktuelle Betriebssituation informieren.

Außerdem soll die elektronischen Anzeigen und Durchsagen an den Haltestellen und Stationen über die Einschränkungen informieren.

Warum wird gestreikt?

In den Bundesländern laufen derzeitig vielerorts hart geführte Verhandlungen über die jeweiligen ÖPNV-Tarifverträge.

Zwar gehört der ÖPNV zum öffentlichen Dienst, doch mit den inzwischen  bereits abgeschlossenen Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun. Es geht beim ÖPNV um separate Spartentarifverträge.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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