Oktoberfestattentat: Das war das Motiv vom Attentäter Gundolf Köhler

München - Die vor mehr als fünf Jahren neu aufgenommenen Ermittlungen zum Oktoberfestattentat von 1980 sind eingestellt worden. 

Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest weggetragen. Die vor knapp fünf Jahren neu aufgenommenen Ermittlungen zum Oktoberfestattentat von 1980 werden nun eingestellt.
Ein Sarg wird vom verwüsteten Tatort beim Oktoberfest weggetragen. Die vor knapp fünf Jahren neu aufgenommenen Ermittlungen zum Oktoberfestattentat von 1980 werden nun eingestellt.  © Frank Leonhardt/dpa

Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Dienstagabend. 

Nach den Ergebnissen der neuen Ermittlungen handelte der Attentäter Gundolf Köhler damals aus einer rechtsextremistischen Motivation heraus. 

"Wir haben keine zureichenden, tatsächlichen Anhaltspunkte für die Beteiligung weiterer Personen als Mittäter, Anstifter oder Gehilfen an der Tat des Gundolf Köhler, sagte der Sprecher.

Bei dem Anschlag am 26. September 1980 waren 13 Menschen gestorben, darunter der Bombenleger Köhler. 

Mehr als 200 Menschen wurden verletzt.

Der Geologie-Student war ein früherer Anhänger der dann verbotenen rechtsextremistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann".

Titelfoto: Frank Leonhardt/dpa

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