Skandal im Sperrbezirk! Münchner Polizei geht gegen Prostitution vor

München - Die Kriminalpolizei führte in München am Mittwoch zwischen 11.30 Uhr und 19 Uhr eine Schwerpunktkontrolle im Rotlichtmilieu durch. 

Die Münchner Polizei kontrollierte am Mittwoch im Rotlichtmilieu. (Symbolbild)
Die Münchner Polizei kontrollierte am Mittwoch im Rotlichtmilieu. (Symbolbild)  © Andreas Arnold/dpa

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war das Ziel der Aktion gegen illegale Prostitution in Hotels und Wohnungen vorzugehen.

Da aufgrund der geltenden Corona-Verordnung Bordellbetriebe geschlossen bleiben müssen, konnten die Ermittler "eine Erhöhung des Angebots von Haus- und Hotelprostitution" feststellen.

Wer eine solche "Prostitutionsstätte" betreibt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 5000 Euro rechnen.

Sechs Örtlichkeiten im Sperrbezirk der bayerischen Landeshauptstadt wurden überprüft.

Die Bilanz: sechs Anzeigen wegen verbotener Prostitution und eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. 

Außerdem wurden in sechs Fälle Anzeigen wegen des Betriebes einer Prostitutionsstätte im Sinne des Infektionsschutzgesetzes erstellt.

Die angezeigten Frauen waren zwischen 18 und 46 Jahre alt (Staatsangehörigkeit: zweimal deutsch, zweimal rumänisch, einmal griechisch, einmal französisch).

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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