Corona-Krise: Handel in Bayern wird ungeduldig! "Sperrt die Geschäfte auf"

München - Angesichts der gesunkenen Corona-Fallzahlen verlangen Bayerns Einzelhändler ein Ende des Lockdowns.

Angesichts der gesunkenen Coronavirus-Fallzahlen verlangen Bayerns Einzelhändler ein Ende des aktuellen Lockdowns. (Symbolbild)
Angesichts der gesunkenen Coronavirus-Fallzahlen verlangen Bayerns Einzelhändler ein Ende des aktuellen Lockdowns. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Der Handelsverband Bayern (HBE) forderte Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) und sein Kabinett am Dienstag auf, die Geschäfte wieder öffnen zu lassen. Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff warf der Staatsregierung entsprechend einen fehlenden Fahrplan Richtung Normalität vor.

"Die Infektionszahlen sinken immer weiter", erklärte Puff. "Einkaufen in Bayern war und ist sicher." Der Handel sei kein Treiber der Coronavirus-Pandemie.

"Die Politik hangelt sich perspektivlos nur von einem Lockdown zum anderen", kritisierte er. "Klare Aussagen, unter welchen Bedingungen und wann die Betriebe wieder öffnen können: Fehlanzeige."

Das sture Festhalten an den Beschränkungen sei demnach immer weniger nachvollziehbar.

"Unsere Händler werden ohne Perspektive und finanzielle Hilfen alleine gelassen", sagte der HBE-Hauptgeschäftsführer. "Frust, Existenzängste, Verzweiflung und Wut auf die Politik nehmen dramatisch zu. Wir haben es satt, immer nur salbungsvolle Worte zu hören."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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