Warnstreiks bei Rewe und Edeka: In Bayerns Supermärkten steht alles still

München - In der laufenden Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel ruft die Gewerkschaft zu Warnstreiks in Supermärkten auf.

In der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi die Supermarkt-Belegschaft zu Warnstreiks aufgerufen.
In der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi die Supermarkt-Belegschaft zu Warnstreiks aufgerufen.  © Matthias Balk/dpa

An diesem Montag sollen die Belegschaften ausgewählter Filialen von Rewe in München sowie Edeka in mehreren schwäbischen Kommunen die Arbeit niederlegen.

Größere Kundgebungen wird es wegen der Corona-Pandemie nicht geben.

Wegen Schutz- und Hygienemaßnahmen würden die Streikenden sich nur zu kurzen Aktionen vor den Betrieben versammeln - oder auch ohne Aktion vor Ort in den Ausstand treten, teilte Verdi weiter mit.

Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Gehalt sowie einen zusätzlichen Fixbetrag von 45 Euro für die Beschäftigten beider Branchen. Die Arbeitgeberseite lehnt dies ab.

Update 12 Uhr: Supermärkte in München und Schwaben bestreikt

Am Montag waren acht Supermärkte der Unternehmen Rewe und Edeka in München und Schwaben betroffen, wie die Gewerkschaft mitteilte.

Die Beteiligung sei "außerordentlich gut" gewesen, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite in der Tarifrunde, Hubert Thiermeyer.

Die Warnstreiks im Handel werden in der laufende Woche weitergehen, wie Thiermeyer sagte. Zum Wochenende hin würden es mehr Aktionen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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