Münchner Messe-Chef will mit IAA Mobility Kritiker umstimmen

München - Die IAA ist nach München umgezogen, der Protest ist gefolgt. Nun will Messe-Chef Klaus Dittrich vor der Verkehrsmesse IAA Mobility deren Kritikerinnen und Kritiker umstimmen.

Die IAA ist nach München umgezogen, Messe-Chef Klaus Dittrich will vor der Verkehrsmesse deren Kritikerinnen und Kritiker umstimmen.
Die IAA ist nach München umgezogen, Messe-Chef Klaus Dittrich will vor der Verkehrsmesse deren Kritikerinnen und Kritiker umstimmen.  © Sven Hoppe/dpa

"Die IAA Mobility geht auch auf die Auto-Kritiker zu und hat sie nach München eingeladen", sagte er im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen.

"Wenn die Kritiker erkennen, dass die IAA keine reine PS-Show mehr ist, sondern auch Platz für Fahrradhersteller und andere Verkehrsträger bietet, müssen sie diese neue Mobilitätsmesse gut finden", führte Dittrich gegenüber der Zeitung weiter aus.

Umweltverbände und andere Organisationen haben zu Protesten rund um die Messe aufgerufen, unter anderem ist eine Fahrrad-Sternfahrt geplant.

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Dittrich erklärte dazu: "Friedliche Proteste sind völlig in Ordnung. Wir ziehen jedoch eine klare Grenze: Jeder Gesetzesbruch wird von den Behörden nicht toleriert."

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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