Notbremse für München! Ausgangssperre, Kontaktbeschränkung und Schließungen

München - Der bayerischen Landeshauptstadt München stehen schärfere Corona-Bestimmungen bevor.

Zahlreiche Menschen sitzen an der Gerne Brücke in Nymphenburg und genießen den Frühlingsabend. Die Infektionszahlen sind in München weiter angestiegen.
Zahlreiche Menschen sitzen an der Gerne Brücke in Nymphenburg und genießen den Frühlingsabend. Die Infektionszahlen sind in München weiter angestiegen.  © Peter Kneffel/dpa

Den nun dritten Tag in Folge wurde am Freitag der kritische Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten.

Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 3.08 Uhr) bei 104,3 - und stieg in der Landeshauptstadt damit gegenüber dem Vortag (102,7) erneut leicht an.

Damit greift mit einem zeitlichen Puffer ab Ostersonntag die sogenannte Corona-Notbremse.

Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontakte müssen eingeschränkt werden. Angehörigen des eigenen Hausstands dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.

Die genauen Regeln findest Du >>>hier aufgelistet.

Ein Großteil der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte hat weiterhin den Inzidenzwert von 100 überschritten. Spitzenreiter am Freitag war der Landkreis Kulmbach mit 336,8 Neuinfektionen pro
100.000 Einwohnern binnen einer Woche.

Auch hier waren die Zahlen gestiegen. Im bundesweiten Vergleich der am stärksten betroffenen Städte und Landkreise bedeutete dies Platz acht.

Den niedrigsten Wert im Freistaat hat weiter der Landkreis Schweinfurt mit 32,9. Bayernweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 104,3.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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