Oktoberfest-Attentat: 1,2 Millionen Euro für Opferfonds

München - Der lange geforderte Fonds von Bund, Land und Stadt München für Opfer des Oktoberfest-Attentats soll 1,2 Millionen Euro umfassen. 

Der lange geforderte Fonds von Bund, Land und Stadt München für Opfer des Oktoberfest-Attentats soll 1,2 Millionen Euro umfassen.
Der lange geforderte Fonds von Bund, Land und Stadt München für Opfer des Oktoberfest-Attentats soll 1,2 Millionen Euro umfassen.  © picture alliance/dpa

Das sehe der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf des Bundeshaushalts 2021 vor, über den nun der Bundestag beraten werde, teilten Bundesjustizministerium, bayerisches Sozialministerium und Landeshauptstadt mit. 

Mit dem Geld sollten "als Zeichen der Solidarität" Verletzte und Hinterbliebene unterstützt werden, die vierzig Jahre später noch unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen infolge des Anschlags litten.

Bayern und der Bund wollen sich mit jeweils 500.000 Euro beteiligen. Die Landeshauptstadt des Freistaats beteiligt sich - vorbehaltlich eines Beschlusses des Münchner Stadtrates - mit 200.000 Euro und verwaltet den entsprechenden Fonds.

Bei dem schwersten rechtsterroristischen Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik am 26. September 1980 starben 13 Menschen, darunter der Attentäter Gundolf Köhler. Mehr als 200 wurden verletzt. Manche verloren Gliedmaßen oder haben bis heute Splitter noch immer im Körper. 

Die Bundesanwaltschaft hatte im Juli nach neuen Ermittlungen die Tat völlig neu eingeordnet und ausdrücklich festgestellt, dass der Bombenleger aus rechtsextremistischer Motivation heraus handelte.

Titelfoto: picture alliance/dpa

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