Oktoberfest 2022 findet statt! OB Reiter gibt grünes Licht für Wiesn

München - Zwei Jahre war das Oktoberfest zuletzt der Coronavirus-Pandemie zum Opfer gefallen, in diesem Jahr kann die Wiesn allerdings endlich wieder stattfinden!

Die Wiesn findet endlich wieder statt! Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) hat am Freitagmittag grünes Licht für das Oktoberfest gegeben.
Die Wiesn findet endlich wieder statt! Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) hat am Freitagmittag grünes Licht für das Oktoberfest gegeben.  © Sven Hoppe/dpa

Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) hat am Freitag grundlegend grünes Licht für das größte Volksfest der Welt auf der Theresienwiese gegeben.

Zugangsbeschränkungen wird es demnach aufgrund der Rechtslage nicht geben! Am 17. September soll es somit erstmals wieder heißen: "O'zapft is". Das Fest dauert bis zum 3. Oktober.

Rund sechs Millionen Besucher lockte das größte Volksfest der Welt vor der Pandemie an. 2020 und 2021 war es wegen Covid-19 abgesagt worden. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten.

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Mittlerweile sind im Freistaat die zuvor geltenden Coronavirus-Auflagen für Volksfeste weggefallen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) hatte klargestellt, dass die Wiesn nach seiner Überzeugung "zumindest nach rechtlichen Gesichtspunkten" stattfinden müsse. "Ich finde, wir sollten das tun", sagte er auch. Die Entscheidung, ob und wie Volksfeste stattfinden, treffen allerdings die jeweiligen Kommunen. Somit lag der Ball nun bei der Landeshauptstadt Bayerns.

Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen der Stadt zuversichtlich geäußert, dass dieses Jahr auf der Theresienwiese wieder Bier in Strömen fließen könnte. Es würden Konzepte entwickelt, wie die Wiesn 2022 stattfinden könne und die Gäste so sicher wie irgend möglich Spaß haben könnten, sagte Reiter im vergangenen September.

Ähnlich äußerte sich Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (45, CSU). Kurzzeitig war überlegt worden, ob das Fest wegen der im Herbst steigenden Infektionszahlen vorverlegt werden könnte. Diese Idee wurde allerdings rasch entsprechend verworfen.

Zuletzt war nach einem Auftritt des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko (50) im Münchner Stadtrat per Live-Schalte debattiert worden, ob angesichts des Krieges und des Leidens der Menschen fröhlich gefeiert werden könne. Wiesn-Wirte hatten entgegnet, es trage zur Völkerverständigung bei, wenn Menschen aus aller Welt friedlich feiern würden. Argumentiert wurde ferner auch, eine Absage spiele eher Wladimir Putin (69) in die Hände, weil dies seine Macht zeige.

Aktualisiert: 29. April, 12.55 Uhr

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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