Oktoberfest 2022: OB Reiter nennt "hohe internationale Impfquote" als Bedingung

München - Ein Oktoberfest 2022 wird es nach Einschätzung von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) nicht ohne Einlasskontrollen geben können.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63) möchte im April 2022 die Entscheidung über die kommende Wiesn verkünden können.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63) möchte im April 2022 die Entscheidung über die kommende Wiesn verkünden können.  © Montage: Tobias Hase/dpa + Matthias Balk/dpa

"Davon muss man derzeit ausgehen", sagte er der Münchner "Abendzeitung" (Samstagsausgabe).

"Wir überlegen gerade, wie wir das technisch und personell am besten umsetzen können."

Dieses Jahr fiel die Wiesn in München zum zweiten Mal infolge der Corona-Pandemie zum Opfer. Wie es im kommenden Jahr aussieht, ist noch unklar.

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Für ihn sei "vor allem eine hohe internationale Impfquote notwendig, damit die Wiesn so sicher wie möglich sein kann und genug Besucher kommen, wenn Corona-Einschränkungen erforderlich sind", sagte Reiter der Zeitung.

Es werde keine Wiesn für alle geben. "Wenn sich jemand nicht testen oder impfen lassen will, dann wird er auch 2022 nicht aufs Oktoberfest gehen können", sagte Reiter erst kürzlich.

Titelfoto: Montage: Tobias Hase/dpa + Matthias Balk/dpa

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